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Enrico Förderer mischt erneut unter den Top 3 mit!

ROTAX MAX Challenge Germany

Wittgenborn war am 30. und 31. Juli 2016 Schauplatz des dritten Saisonlaufs zur ROTAX MAX Challenge Germany. Trotz Ferienzeit reisten über 130 Teilnehmer zum Vogelsbergring, um auf der 1.038 Meter langen Piste die Saisonhalbzeit zu bestreiten. Bei sommerlichen Bedingungen erlebten die Zuschauer und Fans vor Ort – aber auch daheim per Live-Stream – packenden Kartsport. Am Abend feierte man nicht nur einige neue Sieger, sondern auch die Halbzeitmeister 2016…

Micro: Jonas Teichmann feiert ersten Saisonsieg

Nicht zuletzt aufgrund der ausgelosten Leihmotoren gestalten sich die Rennen bei den Jüngsten in diesem Jahr enorm spannend und ausgeglichen. In Wittgenborn gab zunächst Enrico Förderer (M-Tec Praga Racing) den Ton an. Der Leuteroder fuhr die Bestzeit im Zeittraining und ging folglich als Favorit ins erste Rennen. Dort lieferte er sich einen sehenswerten Schlagabtausch mit Maximilian Tarillion (TBKart), wobei der Letztgenannte am Ende knapp die Nase vorn hatte. Als Dritter kreuzte Ole Scharp (Praga) den Zielstrich.

Im zweiten Wertungslauf kam es zu einer Neuauflage des Duells Tarillion / Förderer. Diesmal ging der Kampf allerdings nicht ohne Lackaustausch über die Bühne, was für Tarillion auf Rang sechs endete. Förderer schien das Rennen derweil gewinnen zu können, aber er hatte die Rechnung ohne Jonas Teichmann (MSC Wittgenborn) gemacht. Der Lokalmatador bugsierte sich gegen Rennende an die Spitze und holte sich den Sieg vor Enrico Förderer und Giuseppe Fico (B&W Kartteam).

Der Finallauf war an Spannung kaum zu überbieten. Vom Anfang bis zum Ende lag das Feld extrem eng beieinander und die Nachwuchspiloten zeigten atemberaubende und äußerst faire Manöver. Am Ende lagen die ersten 14 Piloten nicht einmal vier Sekunden auseinander! Die besten Nerven hatte in diesem Krimi erneut Jonas Teichmann. Der Mach1-Pilot holte sich nicht nur den Heimsieg, sondern übernahm auch die Gesamtführung in der Meisterschaft. Platz zwei erkämpfte sich Maximilian Tarillion vor Giuseppe Fico, dem damit zum ersten Mal in diesem Jahr der Sprung auf das Podium gelang.